Cañón del Colca

Drei Tage Trekking im (zweit-?)tiefsten Canyon der Welt…

1. Tag (31.01.10): Um drei Uhr nachts werden wir von unserer Fuehrerin Mirabel abgeholt und mit 19 weiteren Touris in einen engen Minibus verfrachtet. Von Arequipa geht es dann ueber teilweise asphaltierte Strassen Richtung Canyon. Unser erster Stopp ist in Chivay, wo wir unser Fruehstueck mit Koka-Pancakes bekommen. Von da aus geht es ueber den Kondor-Aussichtspunkt (keine Kondore!) nach Cabanaconde, von wo unser Abstieg in den Canyon beginnt. Zusammen mit Mirabel, Cate aus den USA und Julien, Julie und Astrid aus Frankreich stolpern wir insgesamt 1.300-Hoehenmeter stetig bergab, unsere Knie freuen sich! Unten angekommen beziehen wir unsere Lodge und goennen uns zum Abschluss des Tages ein Arequipeña (einheimisches Cerveza)…

2. Tag (01.02.10): Ziemlich einfacher Tag (was das Trekking angeht)! Von unserer Lodge klettern wir wieder ein gutes Stueck nach oben, laufen im Canyon herum, besuchen zwei Doerfer und kommen schliesslich nach einem erneuten Abstieg in unserer „Oasis Paraiso“ an…leider spielt das Wetter nicht so mit und wir koennen den Pool unter Palmen nicht so lange geniessen. An diesem Abend gehen wir frueh ins Bett, um fuer den morgigen Anstieg einigermassen fit zu sein. Irgendwie muss man ja aus dem Canyon wieder herauskommen…und einen Esel zu nehmen, kommt uns nicht in den Sinn (d.h. wir sind zu geizig dafuer! ;-)).

3. Tag (02.02.10): Um 5:40 Uhr beginnen wir unseren Anstieg, d.h. 1.300-Hoehenmeter innerhalb von 5km!!! Mirabel verspricht uns ein Bier, wenn wir den Rekord von 1:10 Stunde unterbieten…NO WAY! Nach anderthalb Stunden kommen wir aber zumindest als Erstes oben an und versuchen, die Schnappatmung loszuwerden. Nachher erfahren wir auch, dass die 1:10 Stunde Mirabels Bestzeit ist…der eigentliche Rekord liegt bei 48 Minuten (aufgestellt von irgend so einem kleinen Peruaner, der den ganzen Tag nix anderes zu tun hat, als Berge rauf und runter zu laufen…anders ist das nicht zu erklaeren!). Nach Fruehstueck und Sonnenpause in Cabanaconde brechen wir dann zum Erholungsteil auf: In den heissen Quellen Naehe Chivay koennen wir unsere Muskulatur entspannen und ein bisschen chillen. Nach Mittagsbuffet inklusive Cuy (=Meerschweinchen; nicht so der Hit, aber wir werden es noch auf einen zweiten Versuch in Arequipa ankommen lassen) machen wir uns auf den Rueckweg. Schliesslich lassen wir uns ziemlich erschoepft um sieben Uhr auf unsere Matratzen im Hostal Regis fallen.

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